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Mähdrescher

Mähdrescher

Ein Mähdrescher ist eine Landmaschine (oder Erntemaschinen), die zur Ernte und zum Dreschen von Getreide dient, also zu Landarbeiten, die früher mithilfe von selbständigen Maschinen (Mäher, Drescher, Windfege) ausgeführt wurden. Darauf weist auch der englische Name, combine harvester, auf.

Geschichte des Mähdreschers

Vor der Mechnisierung der Landwirtschaft, wurde Getreide manuell mit Sichel gemäht und mit Flegeln gedroschen. 1786 wurde eine stationäre Dreschmaschine erfunden, die durch Muskelkraft von Menschen oder Tieren angetrieben wurde. Die erste Mähmaschine wurde 1826 von einem Schotten, Patrick Bell, gebaut; der erste vom Traktor angetriebene Mähbinder wurde 1926 von Krupp entwickelt.

Mähdrescher

Mähdrescher

Die Geschichte der  mobilen Mähdrescher fing 1834 in den USA an. Hiram Moore und James Hascall  bauten eine pferdegezogene Maschine, die mähen, dreschen und das Korn reinigen konnte, was jedoch 40 Zugtiere benötigte. Eines der Räder trieb die Dresch- und Reinigungsorgane an.

1886 baute ein anderer Amerikaner, George Stockton Berry, den ersten Mähdrescher mit Dampfantrieb. Die Erntemaschinen wurden aber ziemlich spät populär – in der amerikanischen Landwirtschaft in den Zwanzigern, in Europa noch später. 1951 entstand Fahr MD 1, der erste deutsche Mähdrescher mit Eigenantrieb.

Der Mähdrescher heutzutage

Die wichtigsten Teile der zeitgenossichen Mähdrescher sind Schneidwerk mit Schrägförderer, Steinfangmulde, Dreschaggregat,  Abscheidesystem, sowie  Siebanlage und Getreidetank.
Zuerst wird das Getreide mit Haspel ins Schneidwerk gezogen und geschnitten, dann gelangt es in die Dreschtrommel. Die gedroschenen Körner geraten teilweise auf den Stufenboden; der Hordenschüttler die andteilt darauf das restliche Korn von Stroh und Ähren. Das Stroh wird gehäckselt oder einfach nach außen weggeworfen. Nach der Reinigung auf zwei Sieben gelangen die fertigen Körner in den Korntank.
Der Dreschsystem besteht aus einer Dreschtrommel und einem Dreschkorb.
Je nachdem, wie das Druschgut in den Trommel geführt und abgeschieden wird, werden folgende Arten des Druschsystems unterschieden:
  • tangentiales (konventionelles) Dreschsystem
  • axiales Dreschsystem;
  • transversales Dreschsystem;
  • hybride Dreschsysteme.
Nach Art des Schneidwerkes unterscheidet man:
  • konventionelle Mähdrescher (tangentiales Druschsystem und Hördenschüttler)
  • Axialmähdrescher (axiales Druschsystem und Abscheidung)
  • Tangential-Rotor-Mähdrescher (tangentiales Druschsystem und axiale Abscheidung).
Außer für Getreide kann ein Mähdrescher mit Erntegeräten auch für andere Kulturen eingesetzt werden (Pflückvorsatz für Mais, Rapsschneidwerk oder Rapssäge und Maschinen für Sonnenblumenernte). Manche Mähdrescher haben auch einen Strohhäcksler.
Bei Anbauen im hügeligen Gelände, wo die Hangneigung zu groß für übliche Mähdrescher ist, werden Hangmähdrescher eingesetzt.
Andere Erntemaschinen, die dem Mähdrescher für Körnerfrüchte ähneln, sind Kartoffelroder, Rübenmaschine, Feldhäcksler, Maschinen für Obst-, Erbsen-, Leinen- und Traubenernte.
Die wichtigsten Hersteller von Mähdrescher sind: Case IH, Claas, Deutz-Fahr, Fendt, Gomselmasch, John Deere, Massey Ferguson, New Holland und Rostselmasch.