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Sämaschinen
Eine Sämaschine ist ein landwirtschaftliches Gerät, das Saatgut von Getreide, Gras, Gemüse, Futterpflanzen usw einbringt. Die Samenkörner können dank dessen gleichmäßig gelegt werden, was ergiebiger ist und beim Handsaat unmöglich ist.
Geschichte der Sämaschine
Primitive Sämaschinen – Geräte mit nur einer Saatleitung - wurden schon um 1500 v. Chr. von der Sumerer benutzt. Eine Sämaschine mit mehreren Saatleitungen wurde zum ersten Mal im 2. Jhdt v. Chr. in China erfunden.
Die erste Sämaschine in Europa wurde 1566 in Venedig von Camillo Torello patentiert. Anfang des 18. Jhdts, während der landwirtschaftlichen Revolution, baute der britische Agronom Jethro Tull eine dreireihige, pferdegezogene Sämaschine, die auf bestimmte Tiefe säen konnte. Sämaschinen wurden aber erst im 19. Jhdt populär.
Sämaschinen
Sämaschinen heute
Zeitgenossische Sämaschinen werden durch die Zapfwelle eines Traktors angetrieben. Sie bestehen aus einem oder mehreren Säkasten, Verteilungsgeräten, Schleppscharen, die Boden aufreissen, und Striegel, die die Furchen schliessen. Der Aussaat kann mechanisch oder pneumatisch sein.
Heutzutage benutzt man: Drillmaschinen;
Direktsaatmaschinen (für Saat ohne frühere Bodenbearbeitung);
Einzelkornsämaschinen (jedes Korn wird in eigenes Loch gelegt);
Säkombinationen (Sämaschine mit Kreiselegge oder mit einem nicht kraftbetriebenen Bodenbearbeitungsgerät).
Sämaschinen werden von u. a. Amazone, Case IH, John Deere, Kongskilde, Kuhn, Kverneland, Lemken und Sulky hergestellt.